Sonntag, 29. Mai 2011

Liebe und bittersüßes Vermissen

Es kommt mir irreal vor. Eigentlich zu schön um wahr zu sein, aber es ist wahr. Und jedes mal wenn ich feststelle, dass ich nicht träume, bin ich noch ein wenig glücklicher. Es ist einfach diese geniale Mischung aus Liebe und bittersüßem Vermissen, die mir den Atem stocken lässt.
Liebe, wie ich sie noch nie so intensiv gefühlt habe, die Gewissheit dass ich ihr mein Herz schenken und die tiefsten Narben zeigen kann. Die Gewissheit, einen Menschen gefunden zu haben, der mir so unendlich nah und wichtig ist. Und die Gewissheit, dass dieser Mensch genauso fühlt, wie ich.
Und daneben dieses bittersüße Vermissen, das mich manchmal so schrecklich quält, mich gefrieren und verbrennen lässt. Wie flüssiges Eis das mein Herz erstarrt und mein Blut dabei zum Kochen bringt.
Aber auch wenn es manchmal schmerzt, es ist ein Segen. Für mich der schönste und ehrlichste Liebesbeweis den ich mir vorstellen könnte.
Jetzt sind es noch gut 67 Stunden bis ich sie wiedersehe. Bis ich sie wieder an mich ziehen und festhalten kann. 67 Stunden bis zur nächsten kleinen Ewigkeit, in der ich mich wie in einem unendlichen Rausch fühlen werde.
Und das schönste daran ist die Vorfreude, sie gibt mir mehr Kraft als alles andere.

ICH LIEBE DICH!

Sayonara
Leo

Montag, 16. Mai 2011

Immer geradeaus


“ich weiß nicht wo das Ziel ist,
ich weiß nur dass ich loslaufe!

Gestern habe ich einen Weg eingeschlagen, auch wenn ich das Ziel noch nicht kenne. Die schwierigste Frage ist, was mich an diese Kreuzung geführt hat. Irgendeine kleine Entscheidung hat es möglich gemacht. Einfacher ist die Frage, warum ich den Weg eingeschlagen habe. Ich liebe sie.

Und für alle die fragen: Ja es ist offiziell. Und weil es in Facebook steht, wird es wohl stimmen.

Aber warum läuft man in eine unbestimmte Richtung? Warum geht man Wege, deren Ziel man nicht kennt? Weil so das Leben funktioniert. Genau diese Wege sind die nötigen Herausforderungen, die Herausforderungen die man zum Wachsen und Reifen braucht. Und die Vorstellung, das Leben hätte große Wegweiser oder Hinweisschilder, ist schrecklich naiv.
Aber das wichtigste ist, in einem Leben mit großen Wegweisern würde sich jeder Mensch zu Tode langweilen. Jede Spannung wäre weg, und ich persönlich würde dieses seltsame Bauchkribbeln vermissen. Dieses Bauchkribbeln dass man nur findet, wenn man etwas wagt oder vielleicht auch mit dem Feuer spielt.
Und so bin ich glücklich, diesen Weg gehen zu können. Am meisten weil ich ihn nicht allein gehe, sondern den wunderbarsten Menschen in dieser gottverdammten Welt an meiner Seite habe.
Mary!
Sie ist mein ganz persönliches Heroin, mit ihr bin ich glücklich, voller Wärme und spüre all das Leid in dieser Welt kaum noch.

“du bist meine Hoffnung, du bist meine Luft,
du bist mein wahres Wunder, du bist meine Sucht,
du bist das Metronom für den Takt in meiner Brust“

Und so kann ich über alles hinwegsehen, sogar über diese schreckliche Einsamkeit. Ja, sie fehlt mir, aber ich weiß dass wir auch daran nicht scheitern werden. Weil wir eine große Gemeinsamkeit haben. Wir sind Kämpfer. Und was soll uns schon passieren, wenn wir genial und verrückt sind?
Das Schicksal kann mich mal, diesmal werden zwei Menschen glücklich bleiben!

Der Schritt nach vorn

Das Leben ist kein gerader Weg in eine bestimmte Richtung, eher eine verwinkelte Straße oder manchmal auch ein Labyrinth. Immer wieder müssen wir Entscheidungen treffen, einen der möglichen Wege wählen. Und das fällt manchen Menschen leicht, anderen weniger. Ich gehöre zu der zweiten Gruppe.
Aber auch wenn man sich nicht entscheiden will, irgendwann muss man es doch. Das Leben duldet keinen Stillstand.
Und auch wenn es paradox klingt, in genau diesen Entscheidungen findet man sein Glück, auch wenn das erst einmal nicht so scheint. Dazu habe ich Samstag einen genialen Satz gehört:

“Glück ist nicht der Mangel von Problemen, sondern das Lösen von ihnen.
Den Mangel von Problemen nennt man Langeweile.“

Und so habe ich gestern einen Schritt nach vorn gemacht, ich habe versucht, mein Glück zu finden. Und das bei einer wundervollen Person, ihr Name ist für mich ein Synonym für Glück geworden. Mary!
Ob ich dieses Glück auch finde, ist noch nicht gesagt, aber ich glaube daran. Und der Glaube versetzt wie bekanntlich Berge.
Hoffnungvoll,
Leo

PS: Ich habe den Post schon vor 3 Tagen geschrieben, meine Hoffung wurde bestätigt

Donnerstag, 12. Mai 2011

Ideale – ein Weg zum Glück?

Gestern Abend hatte ich ein tolles Gespräch mit meiner besten Freundin, Mary. Ich weiß noch nicht genau wie, aber wir kamen auf das Thema Ideale der Liebe. Bevor ihr jetzt erschrocken wegklickt oder anfangt zu lachen, macht euch mal ein Bild von euren Vorstellungen und Wünschen. Falls ihr keine habt, fühlt euch aufrichtig bedauert, ihr seit arm.
Wir kamen zu dem Schluss, dass es viele verschiedene Arten von Liebe gibt. Ich halte die meisten davon für eine Suche. Die vielleicht häufigste Form ist heiß, intensiv und leidenschaftlich. Marys Metapher war Waldbrand. Gutes Beispiel, denn diese Form von Liebe entflammt schnell ist aber auch sehr vergänglich.
Es ist eben nur eine Suche. Man sucht nach der höchsten Form von Liebe. Diese kann man nicht umschreiben, sie ist zu komplex und zu individuell. Aber die meisten Menschen suchen danach, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie sie finden können oder überhaupt finden wollen. Klingt paradox, aber ich glaube, dass man sein Glück auf dem Weg zu diesem Ideal findet. Pech hat nur der, der trotz Glück immer weiter sucht.
Irgendwann werde ich mich auch auf die Suche machen, bis dahin aber noch viel erleben und neue Erfahrungen machen...
Auf gut Glück, ihr Suchenden
Sayonara
Leo

Freitag, 6. Mai 2011

Every Scar is a memory

“Let's compare the scars,
I'll tell you whose is worse.
Let's unwrite these pages,
an fill them with our own words”

No scar is compareable, shouldn’t be compared. Every scar is special, a sign of that you are living your life. Every moment can hurt you, the pain will leave you, the scar won't.

Nein, Narben kann man nicht vergleichen, sollte man nicht vergleichen. Jede Narbe zeugt von Leben, von Gefühlen und Erfahrungen. Jede ist noch individueller, als ein Fingerabdruck, niemand kann sagen, welche schlimmer ist. Oder lehrreicher.

To unwrite these pages is impossible. And it would be a crime, to steal yourself these important memories. Every scar is a memory.

Es wäre ein Verbrechen, diese Erinnerung zu stehlen. Es ist die Vergangenheit, die die Zukunft jetzt schon geprägt hat. Würde man die Vergangenheit ändern, hätten im selben Moment auch Gegenwart und Zukunft eine andere Farbe.
Und das will ich nicht, trotz aller Probleme ist jeder Moment viel zu wertvoll, um ihn ändern zu wollen.

“The past is history, the future is a mystery but this moment is a gift”

Ich liebe dieses Leben

Donnerstag, 5. Mai 2011

She's gone

Diese Kurzgeschichte ist eigentlich ein Ergebnis aus meinem Englischunterricht. Wir haben mithilfe von Stichwörtern und einer Portion Kreativität solche Kurzgeschichten geschrieben, und meine ist scheinbar gut. Aber macht euch davon selbst ein Urteil.

It's a rainy and cold Tuesday morning, about half past eight. Mrs. Aldrin talks about integral calculation. I can see moving her lips, but not any kind of sound comes to my mind. Life doesn't want me listen to math. Life wants me to think about myself. Myself and a difficult situation. Only three days ago I was sitting in a nice coffee-shop near the cinema. The customers are all students from Middle school or High school. Rock music from the loudspeakers and a pretty girl in front of me, at the tables' other side. I got a simple cup of coffee, she a Latte Macchiato with caramel. Too sweet and no coffee flavor.
I held her hand and she looked into my eyes. I saw pain in them. A bitter foreboding came to my mind. I know that she wanted to talk to me, and I was sure that it might be joyless. But she wasn't able to find the words she was looking for. Words which make something cruel sound not so hard. I didn't know what she wanted to say, but I guess that it will hurt me.
A sip of coffee. Too cold and no sugar in it, my life is like this coffee. “Leonard, listen”, she said. “I thought about this moment for a very long time, I thought about what I'll say to you, even longer.” I become really scared. What will she shrive me? Did she made a big mistake? Or is this the end? Her eyes are filled up with tears. Only two times I saw her crying, and now again. But this time I couldn't feel her pain. I did not try to. My own fear ruled my mind, my heart and my feelings.
“Leonard, I'm going to leave you. I think our relationship ended long ago. So it mustn't hurt too much.” Of course it hurts, it hurts like I couldn't imagine before. “Is this the end?” I asked. “Yes, it must be the end!” she answered. Streams of tears were running down her face. I fight against crying, too. She gets up and tries to walk with shaking knees. I can't fight even longer, broke down repeating one sentence “she's gone.”
“She's gone!” “Who is gone?”, Mrs. Aldrin asked. I didn't realize that everybody in this classroom could hear me thinking too loud. “Nothing, everything is fine” I said, but no one believed me. Not even I myself did.

Das war die Geschichte. Alle Namen und Handlungen sind rein fiktiv, auch wenn ich damit eigene Erlebnisse verarbeitet habe.
Bis zum nächsten mal
Sayonara
Leo