Montag, 25. April 2011

Welt zerbrochen, Welt zersplittert irreparabel, scheißegal

Ich weiß nicht so recht, ob das mehr ein Gedicht oder mehr eine Art Songtext ist. Vielleicht könnt ihr mir das mal verraten. Aber egal....
in gewisser Weise widme ich dieses Erzeugnis von Sehnsucht und einem ausgeprägten Drang zur Selbstzerstörung einem ganz besonderem Mädchen. 

Ich fühle mich wie im Drogenrausch
alles scheint so irreal
Welt zerbrochen, Welt zersplittert
irreparabel, scheißegal

Mein Leben ist ein Trauerspiel
schlecht wie eine Seifenoper
nichts läuft so wie ich es will
alles geht nur drunter drüber

Gefühle sind ne Achterbahn
den Tiefpunkt doch schon längst erreicht
heute kann ich grad noch stehen
doch meine Knie werden weich

Ich bin doch ein Lebemann
der immer fest im Sattel sitzt
doch langsam glaub ich nicht mehr dran
dieses Mädchen hat mein Herz gekriegt

Herz vergeben, Herz verschenkt
alleine bin ich trotzdem noch
doch seit gestern sehe ich
in meiner Brust ein tiefes Loch

Fülle die mit etwas Liebe
bring Wärme in mein kaltes Herz
und Feuer in die schwarze Seele
nimm mir einfach diesen Schmerz

Freitag, 15. April 2011

Achtung!

wie ihr alle wisst, haben die ferien angefangen. morgen fahre ich nach halle, besuche ein paar Menschen, die mir sehr wichtig sind. z.B. Mary.
danach bin ich an der Ostsee. Dementsprechend werde ich kaum Zeit haben, etwas für euch zu schreiben oder zu posten.
ich wünsche euch allen schöne Ferien

Sayonara

Leo

Dienstag, 12. April 2011

Erlösung – der Schmerz taut ab

Es wird zeit, dass ich euch wieder schreibe. In den letzten Tagen ist bei mir wieder eine Menge geschehen und ich habe zwei Dinge gelernt.
Was ist geschehen? Seit der Trennung von meiner Freundin ging es mir echt mies. Soweit nicht ungewöhnlich. Manchmal kam ich sogar auf die völlig idiotische Idee, die ganzen Bilder und Fotos von ihr noch einmal anzuschauen. Das resultat war vorhersehbar, Sehnsucht und Leiden. Fragt mich nicht, warum ich das gemacht habe? Purer Masochismus vielleicht.
Was ist noch geschehen? Ich habe nachgedacht. Nachgedacht über mein Leben und nachgedacht über die Tatsache, dass ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin. Fast alles läuft gut, wenig Probleme, wenig Stress. Aber es fühlt sich falsch an, merkwürdig und fremd. Oder einfach nicht real, nicht ein Teil von mir. Die Frage ist, wieso ich so fühle. Normalerweise ein Zeichen dafür, dass ich eine Veränderung brauche. Aber in den letzten zwei Wochen hat sich genug verschoben und verändert. Also abwarten, mal schauen, ob sich das wieder gibt.
Jetzt zu dem, was ich gelernt habe.
Erstens, dass mein Vater recht hatte. Recht hatte mit den Worten
“Gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich verändern kann, 
Gib mir die Geduld, die Dinge zu ertragen, die ich nicht verändern kann, 
und gib mir die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden“
Egal wie sehr man etwas will, Menschen unterliegen gewissen Grenzen. Nicht die Grenzen, die wir uns selbst auferlegen, sondern den Grenzen der Unmöglichkeit. Und an dieser Grenze sollte man für einen Moment innehalten, und sich überlegen, ob es sich noch lohnt, weiterzukämpfen.
Das andere, was ich gelernt habe, ist, dass jeder Mensch Freunde braucht. Wahre Freunde, die einen so gut kennen wie man selbst. Einen oder zwei dieser Freunde braucht jeder. Das war mir vorher nicht so bewusst.
Und an dieser Stelle will ich jemandem danken. Danke an das rothaarige Mädchen, dass mir in einer dunklen Stunde ein wenig Licht geschenkt hat. Danke, Mary!

So, das war es erst einmal von mir.

Sayonara

Leo

Montag, 4. April 2011

Leere – ein zerbrochener Traum und ein gefrorenes Herz

Heute ist passiert, was mein schlimmster Alptraum der letzten Tage war. Oder besser die schlimmstmögliche Vorahnung, die mich gequält hat.
Aus meinem Traum bin ich erwacht, als hätte ein grelles Licht mich zurück in die Realität geschickt. Es war ein zauberhafter Traum, ein Traum von zwei Menschen und der Liebe. Und jetzt ist er ausgeträumt, eine Beziehung ist zerbrochen, vielleicht für immer.
Am ende war es die Entfernung, die gesiegt hat. Die uns daran gehindert hat, uns zu geben, was wir brauchten. Die uns die Nähe verwehrt hat, sodass alles zerbrechen musste.
Diese Beziehung war wundervoll, trotz mancher Probleme. Und nun schaue ich mich um und sehe einen großen Haufen Scherben. Jedes Leben besteht aus mehreren Bereichen, jeder wird durch einen Spiegel dargestellt. Diese Spiegel zeigen uns selbst. Und nun ist dieser Spiegel zerbrochen.
Mein Herz ist seit über zwei Monaten wieder in meinen Händen. Splitter des Spiegels stecken tief in meinem Herzen, doch ich spüre sie nicht. Ich fühle keine Trauer, keinen Schmerz und keine Einsamkeit. Mein Herz ist außerhalb ihrer zarten, warmen Hände wieder zu Eis gefroren. Nur eine große Leere ist in mir.
Als es noch wehtat, hätte ich alles dafür gegeben, dass Schmerz und Trauer nachlassen. Jetzt will ich sie zurück, denn auch der schlimmste Schmerz hat etwas Gutes. Er zeigt mir, dass ich noch lebe. Jetzt fühle ich mich, als wäre ich innerlich gestorben, bin ich wohl auch ein Stück weit.
Auch über meine Situation nachdenken kann ich nicht. Meine Gedanken sind wie gelähmt, vielleicht weil ich eigentlich nicht nachdenken will. Denn dann müsste ich mir eingestehen, dass es an der Zeit ist, loszulassen. Das will ich noch nicht, dafür bin ich noch nicht bereit.
Denn wie eine Art Schatten sehe ich sie immer noch neben mir. Immer noch mit dieser Stimme, die mich erzittern lässt und immer noch mit diesem Blick, der mich nieder sticht und zu Boden wirft.
Und wieder heißt es abwarten. Abwarten, bis ich bereit bin, loszulassen. Abwarten, bis mein Herz wieder aus der Kühltruhe darf. Bis dahin bleibe ich die emotionslose Wachsfigur, die ohne Ziel durchs Leben schreitet.

Sayonara

Leo

PS: Wer mein “Willkommen zu meiner Show“ gelesen hat, das “glücklich vergeben“ könnt ihr getrost vergessen

Samstag, 2. April 2011

Zeit für Veränderung?

Manchmal muss man über sein Leben nachdenken. Ein Ereignis oder auch nur ein Gedankengang wirft die Frage auf, ob man mit der Gesamtsituation zufrieden oder glücklich ist. Und dann kommt eventuell auch die Frage, wie man sein Glüch wiederherstellen kann. Und dann kommen Zweifel, Zweifel über das Leben wie es jetzt ist.
Ich stehe gerade an diesem Punkt, die Frage nach meinem Glück kommt mir immer wieder in den Sinn. Sie quält mich, sie ist grausam. Zum einen weil ich an der Gesamtsituation zweifle, ich weiß einfach nicht mehr was ich fühlen und denken soll. Bin ich unglücklich? Ich weiß es nicht. Zum anderen weil ich die Frage nicht beantworten kann. Ungewissheit und Angst beschäftigen mich. Ungewissheit, weil ich meine Antwort nicht kenne, Angst weil ich eine der mögliche Antworten sehe, sie aber nicht sehen will. Diese Antwortmöglichkeit bedeutet eine große Veränderung, einer Veränderung die schmerzhaft sein wird. Nicht nur für mich, sondern auch für Allie. Ich will nicht, aber ich habe diese Antwort schon in Betracht gezogen, so sehr es wehtut.
Meine Beziehung steht an einem kritischen Punkt, vielleicht ist es die Routine, vielleicht die Erkenntnis, dass ich eine Veränderung brauche. Meine Gefühle ihr gegenüber sind seit über zwei Monaten unverändert. Ich halte an ihnen fest, ob das sinnvoll ist oder eher weniger, interessiert mich nicht.
Jetzt ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Nicht allein, das wäre zu egoistisch. Einfach weil ich finde, dass Entscheidungen, die zwei Menschen betreffen, auch von diesen zwei Menschen getroffen werden müssen. Redebedarf ist auf jeden Fall da.
Jetzt kann ich nur abwarten, hoffen, dass alles wieder gut wird. Ich hasse es, zu hoffen.
Sayonara
Leo

Freitag, 1. April 2011

Wege – unberechenbare Entscheidungen

Wege – unberechenbare Entscheidungen
Entscheidungen die wie treffen, zeigen wer wir wirklich sind. Nicht das was wir sagen, was wir denken oder tun. Die Entscheidungen, die wichtig für unser Glück oder Leben sind. Menschen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, werden unberechenbar. Tun Dinge, zu denen sie sonst nicht fähig wären – im positiven und negativen Sinne. Und unberechenbar für alle, auch für sich selbst.
Man sollte sich öfter die Frage stellen “Was würde ich tun, wenn...?“ und öfter offen und ehrlich zu sich selbst sein. Ich glaube nicht, dass der Mensch von Natur aus ein ehrliches Wesen ist, denn am meisten belügt er sich selbst.
Jetzt habe ich eine Frage, die ich mir stellen könnte, auch wenn sie eine der unangenehmsten ist, die ich mir vorstellen könnte. Weil ich sie mir in Zukunft stellen werden muss, vielleicht in baldiger Zukunft aber auf jeden Fall zu früh. Früher als mir lieb ist. Ich will nicht.
Stichwort Beziehungspause. Was könnte ich tun? Was würde ich tun? Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten. Kämpfen oder nicht kämpfen. Aus welchen Gründen auch immer. Würde ich versuchen, dich zu halten? Deine Entscheidung zu beeinflussen? Dir zeigen, wie sehr ich dich liebe und zu zeigen, wie sehr du mich liebst? Getrieben aus etwas zwischen Selbstsucht und unüberwindbarer Liebe?
Oder würde ich deine Entscheidung dir überlassen? Und mich stumm an die Hoffnung klammern, dass wir das überstehen?
Ich weiß es nicht. Logisch betrachtet müsste ich um dich kämpfen. Ich habe gelernt, dass es im Leben nichts geschenkt gibt. Ich bin ein Kämpfer. Und an Hoffnung klammern? Das kann ich nicht. Zu viele Enttäuschungen habe ich hinnehmen müssen, um an ein gutes Ende zu glauben. Und was wäre ich für ein jämmerlicher Pessimist?
Aber wie gesagt, rein logisch betrachtet. Menschen sind nicht logisch, waren es nie und werden es auch wohl kaum jemals werden. Und in solchen Fragen erst recht nicht. Ich kann also nicht tun außer zu warten.
und damit bis nächstes mal
sayonara
Leo