Dienstag, 12. April 2011

Erlösung – der Schmerz taut ab

Es wird zeit, dass ich euch wieder schreibe. In den letzten Tagen ist bei mir wieder eine Menge geschehen und ich habe zwei Dinge gelernt.
Was ist geschehen? Seit der Trennung von meiner Freundin ging es mir echt mies. Soweit nicht ungewöhnlich. Manchmal kam ich sogar auf die völlig idiotische Idee, die ganzen Bilder und Fotos von ihr noch einmal anzuschauen. Das resultat war vorhersehbar, Sehnsucht und Leiden. Fragt mich nicht, warum ich das gemacht habe? Purer Masochismus vielleicht.
Was ist noch geschehen? Ich habe nachgedacht. Nachgedacht über mein Leben und nachgedacht über die Tatsache, dass ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin. Fast alles läuft gut, wenig Probleme, wenig Stress. Aber es fühlt sich falsch an, merkwürdig und fremd. Oder einfach nicht real, nicht ein Teil von mir. Die Frage ist, wieso ich so fühle. Normalerweise ein Zeichen dafür, dass ich eine Veränderung brauche. Aber in den letzten zwei Wochen hat sich genug verschoben und verändert. Also abwarten, mal schauen, ob sich das wieder gibt.
Jetzt zu dem, was ich gelernt habe.
Erstens, dass mein Vater recht hatte. Recht hatte mit den Worten
“Gib mir die Kraft, die Dinge zu verändern, die ich verändern kann, 
Gib mir die Geduld, die Dinge zu ertragen, die ich nicht verändern kann, 
und gib mir die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden“
Egal wie sehr man etwas will, Menschen unterliegen gewissen Grenzen. Nicht die Grenzen, die wir uns selbst auferlegen, sondern den Grenzen der Unmöglichkeit. Und an dieser Grenze sollte man für einen Moment innehalten, und sich überlegen, ob es sich noch lohnt, weiterzukämpfen.
Das andere, was ich gelernt habe, ist, dass jeder Mensch Freunde braucht. Wahre Freunde, die einen so gut kennen wie man selbst. Einen oder zwei dieser Freunde braucht jeder. Das war mir vorher nicht so bewusst.
Und an dieser Stelle will ich jemandem danken. Danke an das rothaarige Mädchen, dass mir in einer dunklen Stunde ein wenig Licht geschenkt hat. Danke, Mary!

So, das war es erst einmal von mir.

Sayonara

Leo

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