Mittwoch, 29. Februar 2012

Zeit für Rückblenden


Zuerst einen Gruß an Heribert*, meinem kleinen nichtsnutzigen Hater, den ich dazu aufrufen möchte, diesen Blog einfach nicht mehr zu besuchen!
* ich habe dich einfach so genannt, weil "Anonym" mir nicht ausreicht, egal wie passend es gewissermaßen ist. Und Heribert klingt so schön nach Witzfigur!

Eigentlich wollte ich hier die letzten ein bis zwei Wochen ausbreiten. Vier gescheiterte Ansätze zeigen, dass sich das Geschehene nicht in Worte fassen lassen will. Also überspringe ich diesen Teil einfach...

Langsam beginne ich aufzutauen. All die Sorgen und dunklen Gedanken, die Schuld und die Fehler der letzten ein bis zwei Wochen beginnen, sich aufzulösen. Sie verschwinden nicht schlagartig, sie treiben auseinander wie Nebelbänke, sodass ich jetzt wieder sternenklaren Nachthimmel sehe. Das was geschehen ist wandelt sich von subjektiven Eindrücken in ein Erkennen und Verstehen.
Nicht alle Entscheidungen waren richtig, noch viel weniger hatten einen guten Zeitpunkt, aber trotzdem sehe ich jetzt das Gute, welches dieser Weg mit sich führt. Die Chance, glücklich zu sein.
Und die letzten Wochen haben Spuren gelassen, einzelne Momentaufnahmen haben sich praktisch in mein Gedächtnis gebrannt.

Die wenigen Nachmittage mit Allie, so wundervoll und so surreal, dass die Zeit aufgehört, etwas zu bedeuten, obwohl sie in solchen Stunden am schnellsten verstreicht.

Die unendlichen Telefonate mit Claire; Freundschaft die die gesunden Grenzen einfach in Stücke schlägt.

Der Abend mit Justus und die Feststellung, dass geteilte Probleme nicht weniger , aber weniger bedrohlich werden. Man kann dann schon über die eigene Blindheit und Dummheit lachen.

Ein riesiges Dankeschön an all die wichtigen Menschen...

Sayonara
Leo

Donnerstag, 9. Februar 2012

Bitterste Ironie...

Ich sitze höchstens einen Meter von der Person entfernt, die begehre. Wir sind allein im Zimmer eines Kumpels, im Fernsehen läuft sinnloser Mist. Und ich bin absolut sprachlos. Normalerweise würde ich jetzt etwas witziges sagen, mich mit ihr unterhalten und sie insgeheim in Gedanken ausziehen. Aber ich fühle mich wie gelähmt.
Ihre Anwesenheit betäubt mich, ihr Duft hängt im Raum, belebend und zerstörend zugleich. Hält mich am Leben aber nimmt mir die Fähigkeit, zu denken.
Ich stehe unter Zugzwang, ich will sie, auch wenn ich nicht weiß, was genau ich will.

An den Pranger!!

Seit neustem habe ich scheinbar einen neuen Leser. An und für sich eine schöne Sache, bis auf seine Kommentare.
Jetzt direkt an dich: Ich habe eine sehr praktische Einstellung zu den Kommentaren unter meinen Posts. Sind sie gut, freue ich mich.. Wenn ihr sinnlosen Mist postet, finde ich das auch noch irgentwie lustig. Was ich definitiv nicht lustig finde, wenn du ohne jeden Grund beleidigst. Und ehrlich, Schwulenwitze sind einfach mal armseelig. Such dir einfach Hobbies oder Freunde die dich wirklich respektieren.

Sonntag, 5. Februar 2012

Ein Brief ohne Adressaten..


Verdammte Scheiße. Ich weiß einfach nicht was ich im Bezug auf dich denken oder fühlen soll. Einerseits ist da dieses verlangen, das attraktive Frauen nun mal auslösen, nur tausend mal stärker. Andererseits ist da der Gedanke, dass ich in einem Konflikt stehe: der Wunsch, nichts zu fühlen gegen das Bestreben, Gefühle zuzulassen. Schwierig. Es ist mehr als das normale Verlangen, es ist intensives begehren. Die leise Stimme des Wunsches nach Gefühlen, die mir viel zu sehr durchscheint. Und schließlich Verwirrung. Kann es sein, dass ein Teil von mir sich selbstständig macht, obwohl ich mich vor gerade zwei Wochen von meiner Freundin getrennt habe Ungewöhnlich, aber scheinbar nicht auszuschließen. Ich hoffe, dass das zutrifft, auch wenn ich mir wünsche, zu irren.
Zugegeben, in diesem Zustand schwebe ich schon mehr als die zwei Wochen, nur vorher gab es nichts, was diesen Zustand rechtfertigen konnte. Jetzt gibt es nichts mehr, dass diesen Zustand verurteilenswert macht oder beschränken könnte.

Sayonara
Leo