Normalerweise leite ich meine neuen
Posts mit einem Zitat oder Auszug aus einem Songtext ein. Diesmal
habe ich die kleine Einleitung selbst geschrieben, nur dass ihr euch
nicht über die Anonymität des Verfassers wundert.
„Wenn du weißt, wann du sie
wiedersiehst, zählst du die Sekunden. Wenn du es nicht weißt,
zählst du nur Tränen.“
Was ist das Gefühl, zu Vermissen?
Bedeutet Vermissen nur den Verlust auf Zeit, egal ob es sich um einen
Menschen, eine Chance oder einen Zeitabschnitt aus der Vergangenheit
handelt? Wie nennt man dann das Gefühl der Gewissheit, etwas für
immer verloren zu haben oder der Verlust nicht mehr zu vermeiden ist?
Und wo kann ich einen Unterschied erkennen?
Jeder hat so eine Sache, die er
vermisst. Dieser Satz sollte nur eine kleine Aufmunterung für einen
Kumpel sein, aber das Thema hat mir einfach keine Ruhe gelassen.
Jeder hat so eine Sache, die er vermisst, entscheidend ist, wie man damit umgeht.
Wer weiß, dass der Mensch oder die Chance zurückkehrt, kann einfach abwarten. Ob das der richtige Weg ist oder ob man dadurch etwas viel wichtigeres und schöneres verpasst, sei dahingestellt. Aber was ist mit denen, die diese Chance nicht haben, oder nicht wissen ob sie existiert?
Man bekommt immer so leichtfertig gesagt, man solle sich damit abfinden. Aber was diese Worte individuell bedeuten, weiß scheinbar niemand. Für mich gibt es kein „sich damit abfinden.“ Entweder du bekommst, was du willst indem du darum kämpfst oder halt wartest, bis es um dich kämpft – ich empfehle dringend, den Arsch hoch zu kriegen. Die Lebenserwartung liegt nur bei ca 80 und so viel Zeit will ich persönlich nicht in meiner eigenen emotionalen Wartehalle verbringen. Die andere Möglichkeit ist, sich umzuorientieren. Scheint mir schwerer zu sein, aber ich halte es für den einzigen Weg, der an einem persönlichen Wachstum und Zufriedenheit vorbeiführt.
Jeder hat so eine Sache, die er vermisst, entscheidend ist, wie man damit umgeht.
Wer weiß, dass der Mensch oder die Chance zurückkehrt, kann einfach abwarten. Ob das der richtige Weg ist oder ob man dadurch etwas viel wichtigeres und schöneres verpasst, sei dahingestellt. Aber was ist mit denen, die diese Chance nicht haben, oder nicht wissen ob sie existiert?
Man bekommt immer so leichtfertig gesagt, man solle sich damit abfinden. Aber was diese Worte individuell bedeuten, weiß scheinbar niemand. Für mich gibt es kein „sich damit abfinden.“ Entweder du bekommst, was du willst indem du darum kämpfst oder halt wartest, bis es um dich kämpft – ich empfehle dringend, den Arsch hoch zu kriegen. Die Lebenserwartung liegt nur bei ca 80 und so viel Zeit will ich persönlich nicht in meiner eigenen emotionalen Wartehalle verbringen. Die andere Möglichkeit ist, sich umzuorientieren. Scheint mir schwerer zu sein, aber ich halte es für den einzigen Weg, der an einem persönlichen Wachstum und Zufriedenheit vorbeiführt.
Nur was soll ich tun? Ich bin noch
nicht mal an dem Punkt, mich für eine der Alternativen zu
entscheiden. Bei mir geht es um einen besonderen Menschen. Und um
eine große Chance. Und um Gefühle. Die Liste ist nahezu
endlos...
Ich bin noch nicht bereit, das Vermissen aufzugeben, ich will noch nicht! Dafür müsste ich die bestehende Unmöglichkeit anerkennen, und das will ich nicht, auch wenn ich vielleicht könnte.
Wie genau man diese Störung nennt, weiß ich nicht. Ich tippe auf Menschlichkeit.
Neugierig,
Sayonara
Leo
Ich bin noch nicht bereit, das Vermissen aufzugeben, ich will noch nicht! Dafür müsste ich die bestehende Unmöglichkeit anerkennen, und das will ich nicht, auch wenn ich vielleicht könnte.
Wie genau man diese Störung nennt, weiß ich nicht. Ich tippe auf Menschlichkeit.
Neugierig,
Sayonara
Leo
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